Berlin setzt sich gegen Hamburg durch

25.01.2026 / Berlin, Sporthalle Rennbahnstraße

Trotz der Niederlage am Tag zuvor gegen Leipzig am 24.01.26 ließen sich die Berlinerinnen nicht entmutigen und gingen mit hoher Intensität in das Pokalachtelfinale gegen den ETV Hamburg am Sonntag, den 25.01.26.

Das Spiel begann mit hohem Tempo und früh gesetzten Akzenten. Bereits in der neunten Minute des ersten Drittels gingen die ETV Lady Piranhhas Hamburg durch Maria Kapteina mit 0:1 in Führung. Floorball BB United zeigte sich davon unbeeindruckt und erzielte in der 14. Minute denAusgleich: Johanna Zoberbier verwertete eine Vorlage von Julia Nemitz zum 1:1. Maureen Li vom ETV Hamburg erhielt eine Zweiminuten Strafe für Stockschlag, was den Spielerinnen von BB United eine Überzahl ermöglichte. Diese Chance nutze Ella Kittke mit einer schönen Vorlage für Julia Nemitz, welche dann in der 19. Spielminute das 2:1 schoss.

Im zweiten Drittel drehte Hamburg das Spiel. Randi Kleerbaum glich früh zum 2:2 aus, bevor Lara Nethe nach Vorlage von Patrizia Eikhorst die Lady Piranhhas wieder in Führung brachte. BB United antwortete jedoch kurz darauf: Jona Kuhle traf zum 3:3-Ausgleich nach einer Vorlage von Virginia Leutelt. In einer intensiven Phase kurz vor der Pause nutzte Johanna Zoberbier eine Vorlage von Joana Rietdorf und erzielte einen weiteren Treffer – neuer Spielstand: 4:3 für BB United.

Auch im letzten Drittel blieb das Spiel spannend und sehr umkämpft. In der 6. Spielminute des letzten Drittels erhöhte Johanna Zoberbier nach einer Vorlage von Lilian Senger auf 5:3. Hamburg ließ sich nicht abschütteln und kam wenig später durch ein Tor von Julia Noel, vorbereitet von Katharina Meyer, auf 5:4 heran. 

Eine Auszeit des ETV Hamburgs konnte die Spielerinnen des BB United nicht mehr aus der Ruhe bringen. Das Pokalspiel endete mit einem 5:4 für BB United. 

Mit dem 5:4-Erfolg sichert sich Floorball BB United den Einzug in das Pokalviertelfinale. In einem intensiven, von Führungswechseln geprägten Spiel behielt Berlin am Ende die Nerven, verteidigte die knappe Führung in der Schlussphase konsequent und belohnte sich für eine starke Offensivleistung. 

Ein Artikel von Greta Hentschel

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